Wer die Insel Usedombesucht, kommt am Ostseebad Zinnowitznicht vorbei.

Eines der ältesten Seebäder lädt ein, zum Bummeln auf einer großzügigen Promenade oder zur Erholung pur, am herrlichen, 43Km langen Ostseestrand mit gesonderten Abschnitten für Hunde und Pferde. Die einzigartige Architektur vergangener Zeiten neben neu entstandenen Hotels und Einrichtungen geben dem Ort sein Gesicht.



Ein vielfältiges Angebot für Sportinteressierte bietet vom Fitnessstudio, einer Surf- und Segelschule mit Kanuverleih... über Tennisanlagen und Minigolf für jeden etwas.


Darüber hinaus erwartet Sie ein großzügiges Angebot für die aktive Erholung, Wellness oder zur ambulanten Kur. Viele physiotherapeutische Einrichtungen, Bade- und Fachärzte versorgen Sie fachgerecht.

 

Mit vielfältigen Angeboten können sie Ihren Aufenthalt sehr abwechslungsreich gestalten.

Theaterangebote der Vineta-Festspiele auf der Ostseebühne oder im Theater "Blechbüchse", ein Klubkino, der Musikpavillon bieten vielfältige Kulturerlebnisse an.

 

Künstler zog es schon immer auf die Insel. Interessierten bietet sich die Möglichkeit eines Ausflugs zum Atelier Otto Niemeyer-Holstein. Oder man macht sich -- am besten per Fahrrad -- auf, Lyonel Feininger's Malstandorte zu entdecken.

Das reichhaltige Angebot an Restaurants, Bars sowie Boutiquen und weiteren Einkaufsmöglichkeiten runden das Angebot des Ortes ab.

 

Geschichte des Ostseebades Zinnowitz

Das erste Mal wurde Zinnowitz 1309 in einer Schenkungsurkunde des Herzogs Bogislaw IV. an das Kloster Krummin erwähnt - damals noch unter dem Namen Tzys. Als das Kloster im Jahre 1563 aufgelöst wurde, ging Tzys wieder in den Besitz des Herzogs über. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges gehörte die Insel Usedom zu Schwedisch-Pommern. Der alte, wendische Namen Tzys wurde in Zitz geändert. Nach dem Frieden von Stockholm kam Zitz 1720 in preußische Hände und wurde 1751 im Zuge der „Neugestaltung der königlichen Domäne“ in Zinnowitz umbenannt. Als der preußische Staat durch den Siebenjährigen Krieg in Finanznöte geraten war, verkaufte er Zinnowitz an den Kommerzienrat Friedrich Wilhelm Krause. Seine Erben verkauften das Dorf später in 32 Anteilen an Kolonisten. Der nächste große Schritt für Zinnowitz wurde am 16. Juni 1851 gemacht: Es wurde der offizielle Badebetrieb erlaubt.



Anfang des 20. Jahrhunderts wurde eine Seebrücke errichtet.

In der DDR war Zinnowitz der wichtigste Badeort für den Feriendienst der SDAG Wismut, der sich in der Aktion Rose 1953 durch Enteignungen zahlreiche Hotels, Ferienheime und Villen einverleibte. Im Jahr 1993 wurde die neugestaltete Strandpromenade übergeben.